Sektion Heimatforschung

 

Die wechselvolle Geschichte des Ortes, begründet in der häufig veränderten Zugehörigkeit zu verschiedensten weltlichen und kirchlichen Gewalten sowie seine Lage als Enklave im Grenzgebiet der ehemaligen DDR sind wesentlich ursächlich dafür, dass eine gesamtheitliche Darstellung der Geschichte Vitzerodas leider nicht vorhanden ist.

 

Der Ort wurde erstmals im Jahre 1035 (Abteroda) und 1280 (Vitzeroda) urkundlich erwähnt und hat derzeit ca. 365 Einwohner; eingerechnet die Bewohner der Ortsteile Abteroda und Gasteroda.

 

Die Mitglieder der Sektion Geschichtsforschung wollen sich vor allem auf folgende Aufgaben konzentrieren:

 

-                     Erfassung aller wesentlichen historischen Daten und Ereignisse zur Erforschung der Geschichte Vitzerodas und seiner Einwohner (Geschichts- und Ahnenforschung).

Einen bedeutsamen Schwerpunkt dabei wird die Recherche zum ehemaligen Außenlager „Anton“ des KZ Buchenwald in Abteroda bilden.

-      Aufklärung des Kampfgeschehens zur Befreiung des Ortes durch amerikanische Truppen während der Osterfeiertage im Jahre 1945

-                     Analyse und Systematisierung aller Informationen und Daten mit dem Ziel der Archivierung (Chronik) und, wenn möglich, der Veröffentlichung als Broschüre

-                     Erforschung und Förderung des volkstümlichen Brauchtums der Region und des Ortes mit dem Ziel, eine Heimatstube einzurichten und diesen den Bewohnern und seinen Besuchern zugänglich zu machen

-                     Erforschung geschichtlicher Hintergründe über den im „Thüringer Sagenbuch“ genannten heidnischen Kultplatz „Geschworene Eiche“ bei Vitzeroda u.a.